Vorteile und Risiken bei Schönheitsoperationen

Zu den häufigsten Eingriffen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie gehören die Brustoperationen. Dazu zählen Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und Bruststraffung. Eine harmonische Brust sollte in Form und Größe zu den Proportionen einer Frau passen. Sowohl eine zu kleine als auch eine zu große Brust oder eine Hängebrust kann unnatürlich oder fremd wirken. Durch Gewichtsveränderungen, Alterungsprozesse, angeborene Fehlbildungen oder durch eine Brustkrebserkrankung kann die Brustform negativ beeinflusst werden. Daher wünschen viele Frauen eine korrigierende Brustoperation, die eine natürlich aussehende und neue Brust ermöglicht. Vor jeder Operation sollte ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem professionellen Chirurgen stattfinden, da für jede Brust individuell das passende Operationsverfahren ausgewählt werden muss.

Unabhängig von der Art der Brustoperation wird die Operation grundsätzlich stationär vorgenommen. Je nach Behandlung kann eine Operation bis zu drei Stunden dauern.

Die Kosten für eine Brustoperation sowie für den stationären Aufenthalt müssen in der Regel selbst bezahlt werden. Nur in sehr seltenen Fällen, zum Beispiel bei einer Brustverkleinerung wegen sehr großen Brüsten, übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Operation. Dies ist im Einzelfall mit der zuständigen Krankenkasse vorab abzuklären.

In seltenen Fällen besteht auch bei Männern eine weiblich anmutende Brust. Gerade junge Männer leiden oftmals unter einer zu weiblichen Brust. Dies kann die Folge einer verstärkten Fettansammlung oder einer echten Brustdrüsenvergrößerung sein. Bei jungen Männern handelt es sich in der Regel um eine Störung des Hormonhaushaltes. In der Medizin wird dies als Gynäkomastie bezeichnet. Eine operative Korrektur durch die Entfernung der Brustdrüse oder durch eine Fettabsaugung ist hier möglich. Vor der Operation sollte ebenfalls eine genaue medizinische Untersuchung und Aufklärung des durchgeführt werden.