Vorteile und Risiken bei Schönheitsoperationen

Im Laufe des Lebens können Verletzungen oder Operationen zu unschönen Narben führen. Vor allem Narben an sichtbaren Körperstellen werden oft als störend und unschön empfunden. Zudem sind Narben nicht nur ein kosmetisches Problem. Sie können mitunter zu erheblichen Schmerzen führen, wenn sie zum Beispiel in der Nähe von Gelenken liegen. Eine entsprechende Narbenbehandlung kann oftmals das Ausmaß der Narben nicht nur verringern, sondern auch die Beweglichkeit der betroffenen Stelle verbessern.

Es existieren zahlreiche unterschiedliche Methoden, um Narben zu behandeln oder zu entfernen. Eine der bekanntesten Methoden ist die Behandlung mit Kortison. Diese Methode eignet sich besonders bei hypertrophen Narben und Keloiden. Unter Keloiden versteht man gutartige Tumore, die als Wucherungen durch einen gestörten Heilungsprozess auftreten. Bei der Kortisonbehandlung wird der Stoff unmittelbar in das Narbengewebe gespritzt. Das Kortison hemmt die Produktion von Kollagen. Ebenso bekannt ist die Laser-Methode. Hierbei wird mittels spezieller Laserstrahlen das Absterben von Zellen bewirkt, sodass die behandelten Narben schrumpfen. Allerdings sind hier oft mehrere Sitzungen notwendig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Besonders stark zusammengezogene Narben, die die Beweglichkeit der betroffenen Körperpartie einschränken, können zum Teil nur noch mittels einer Operation entfernt werden.

Es existiert noch keine Methode, um Narben vollständig zu entfernen. Allerdings können Narbenwucherungen durch die Anwendung unterschiedlicher Methoden deutlich verbessert werden. So sollten bei jeder Narbenbehandlung die Argumente dafür und dagegen sorgfältig abgewogen werden. In einigen Fällen hat sich eine Kombinationsbehandlung aus einer invasiven Maßnahme und einer anschließenden Behandlung mit einer Narbencreme bewährt. Zu den invasiven Maßnahmen zählen unter anderem der Laser, die Operation, die Unterspritzung sowie die Kyrotherapie. Die nicht-invasive Therapie erfolgt dann mittels Salben, Cremes sowie mit Silikon-Gel-Folien. Auch die Therapie mittels Ultraschall zählt zu den nicht-invasiven Therapien.